Rostrote Mauerbiene
Wissenswertes, Merkmale und Lebensweise
Die Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis) bewohnt Hohlräume in Trockenmauern, Löß- und Lehmwänden und hat große Bedeutung für die Bestäubung von Wildpflanzen, Landwirtschaft und den Gartenbau.
Beschreibung & Bestimmungsmerkmale
- wissenschaftliche Bezeichnung Osmia bicornis
- Größe 8 bis 14 Millimeter
- dicht behaart
- rötlich-braune Färbung
- erinnert an eine schlanke Hummel
- Insekt des Jahres 2019
- Wildbiene
Lebensraum & Lebensweise
- schon ab Ende März zu beobachten
- sticht nur in Ausnahmefällen
- Eiablage im Frühjahr in Nisthöhlen
- Entwicklung zur erwachsenen Biene bis August
- Männchen locken die Weibchen bei der Balz mit chemischen Botenstoffen an
- ernährt sich vom Pollen und Nektar zahlreicher Wild- und Kulturpflanzen
- bewohnt Hohlräume in Trockenmauern, Löß- und Lehmwänden
- auch in Totholz und lockerem Gestein
- oft in der Nähe von menschlichen Behausungen
Vorkommen: in Niederösterreich noch weit verbreitet
Besonderheit
- große Bedeutung für die Bestäubung von Wildpflanzen, aber auch für die Landwirtschaft und den Gartenbau