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NÖ ist Naturland Nummer eins

Unser Niederösterreich ist mit seinen Wäldern, Flüssen und Wiesen das Naturland Nummer eins. Mit über 600 verschiedenen Arten hat Niederösterreich die höchste Bienen – Diversität aller mitteleuropäischer Länder. Warum das so ist und welche Flächen in Niederösterreich ganz besonders zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen, zeigt diese Karte.

Basis Blühendes Grünland und Ackerflächen Wald Landschaftsschutzgebiet Nationalpark-natura2000 Naturpark

Waldflächen:
Rund 40% d. Gesamtfläche in NÖ sind bewaldet und erfüllen damit auf rund 767.000 ha wichtige Funktionen. Wälder schützen Siedlungen, Menschen, Straßen, bieten Ressourcen, dienen unserer Erholung und liefern den Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern mit ihrem Holz nachhaltiges Einkommen. Darüber hinaus ist der Wald Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und bietet als Kohlenstoffspeicher Unterstützung im Kampf gegen den Klimawandel.

Landschaftsschutzgebiete:
Dem Schutzzweck entsprechend sollen in diesen Gebieten landschaftsästhetisch negative Einflüsse hintangehalten werden. So bedürfen die Baulandwidmung und die Erlassung von Bebauungsplänen einer besonderen naturschutzfachlichen Begutachtung durch die Landesregierung.

Europaschutzgebiete (Natura 2000) und Nationalparke::
Natura 2000 ist ein Netzwerk von über 27.000 Schutzgebieten in der EU und Kernstück der europäischen Naturschutzpolitik. Rechtliche Grundlage für dieses europaweite Schutzgebietsnetz bilden zwei EU-Richtlinien: die Vogelschutzrichtlinie und die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie). Zentrales Anliegen der beiden Richtlinien ist die Sicherung der biologischen Vielfalt durch Erhaltung der natürlichen Lebensräume und geschützter Tiere und Pflanzen.
Nationalparks sind durch die IUCN, der Internationalen Union für die Bewahrung der Natur, anerkannt. Die Parks unterliegen streng geregelten Nutzungseinschränkungen, haben einen bewusstseinsbildenden Auftrag und sind grundsätzlich für erholungssuchende Menschen offen. In den Nationalparks soll die natürliche Entwicklungen möglichst ungestört ablaufen, wodurch sie bestens geeignete Forschungsräume für Bestandsaufnahmen, ökologische Langzeituntersuchungen und Dauerbeobachtungen (Monitoring) sind.

Naturparke:
20 Naturparke schützen in Niederösterreich die charakteristischen, vielfältigen Kultur- und Naturlandschaften und sind mit der Zeit ein wichtiger Bestandteil des Schutzes der außergewöhnlichen landschaftlichen Vielfalt Niederösterreichs geworden. Sie fokussieren auf ihre vier Säulen: „Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung“

Blühendes Grünland und Ackerflächen:
Auf rund 230.000 landwirtschaftlich genutzten Flächen blühen jährlich Wiesen und Weiden sowie Kulturen mit Sonnenblumen, Raps, Mohn. Damit bieten die niederösterreichischen Bäuerinnen und Bauern den Bienen und vielen anderen Insekten vom Frühjahr bis in den Herbst Futterquellen und Wohnraum, der besonders auf den unzähligen Dauergrünlandflächen ideal ist. Diese Flächen verteilen sich auf den hier symbolisch eingezeichneten Orten und verschieben sich von Jahr zu Jahr aufgrund der Fruchtfolge.

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